Ein märchenhafter Abend wie aus „Tausendundeine Nacht“

Alfeld. Ein Abend wie aus „Tausendundeine Nacht“. Mit Feuerspuckern, fesselnden Geschichten, funkelnden Lichtern, leckeren Pralinen und ausgelassenen Tänzen. Kein Märchen, sondern der Freitagabend in der St.-Nicolai-Kirche und im Lutherhaus in Alfeld. Da fand der „Thank you evening“ für alle Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld statt. 

„Ein großes Dankeschön für die tausendundeine Stunde, die ihr in der Jugendarbeit arbeitet“, so beschrieb Kirchenkreisjugendwartin Andrea Gärtner den Anlass. Die Ehrenamtlichen leisteten rund ums Jahr tolle Arbeit und brächten immer wieder ihre Ideen, Impulse und Energie mit ein. Sei es als Begleitung des Kindergottesdienstes, bei Konfirmandenfahrten oder Discoabenden. Die Einsatzgebiete der Ehrenamtlichen sind breit gefächert und auf viele Orte verteilt. „Heute ist auch eine Gelegenheit zu sehen: ich bin gar nicht allein mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, wir sind viele in der evangelischen Jugendarbeit“, erklärte die Diakonin. 

Das Motto des Abends „Tausendundeine Nacht“ zog sich wie ein roter Faden durch die Programmpunkte. „Uns war es wichtig, dass die Ehrenamtlichen auch Inspiration und Ideen für ihre eigene Arbeit mitnehmen können“, sagte Andrea Gärtner über die Planung des Events. Die hatte der Kirchenkreisjugenddienst übernommen. 

Als Auftakt des Abends gab es einen Gottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche. Hier wurden die Ehrenamtlichen von Andrea Gärtner und der Superintendentin Katharina Henking begrüßt. Letztere betonte den besonderen Wert der Jugendarbeit. So sei auch für sie selbst eine Kirchenfreizeit während ihrer Jugend prägend für ihren weiteren Weg gewesen. Der Gottesdienst war liebevoll gestaltet: es gab ein Schauspiel, es wurden Armbänder an alle Anwesenden als Andenken an all die tollen Erlebnisse verteilt, es gab eine gemeinschaftliche Lesung und für die musikalische Begleitung sorgte Pastor Bernd Rüter mit seiner Band. 

Nach dem Gottesdienst gab es ein leckeres Buffet und im Anschluss einen ganz besonderen Programmpunkt: eine Geschichtenerzählerin. Die erzählte emphatisch und spannend über Fürstensöhne und Basilikummädchen, über den Fundevogel und über Nasruddin, der so etwas wie der orientalische Till Eulenspiegel ist und dessen Erlebnisse den Zuhörenden einiges Lachen entlockten.

Ausgeruht und gestärkt konnten die Ehrenamtlichen dann aus einem Angebot verschiedener Workshops wählen: Man konnte Öllampen selbst basteln, Feuerspucken lernen, mit Light Painting tolle Fotos aufnehmen, sich in der Kunst der Kalligraphie üben, Folkloretänze lernen oder in der Schreibwerkstatt eigene Geschichten erfinden. 

Zum Abschluss und Ausklang des Abends kamen alle noch einmal in der St.-Nicolai-Kirche zusammen. Ihr Weg dorthin wurde flankiert von Feuerspuckern und Feuerspuckerinnen. In der Kirche wurden die selbstgemachten Pralinen verteilt und eine Geschichte aus dem Schreibworkshop vorgelesen. Mit Gesang und Gebet endete dann ein ereignisreicher Abend.

 

Feuerspucken Kopie

Die ersten Versuche beim Feuerspucken sind schon ganz erfolgreich.

 

Kalligraphie

Kalligraphie erfordert Fingerspitzengefühl und Geduld.

Text und Fotos: Lisa Krusche

 

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Monatsspruch Oktober 2018

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.
(Psalm 38,10)
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