Am 9. Oktober gegen Mittag war es dann endlich soweit. Ich konnte es kaum noch erwarten. Der Karton wurde geöffnet, draußen war strahlender Sonnenschein und eine Menschenmenge um uns herum, die es genauso wenig wie ich abwarten konnte, bis wir endlich an den Start gegangen sind. Aber zuerst hat Herr Georgi, das war wohl der Hauptverantwortliche des Rennens, alle Anwesenden begrüßt und noch einige Hinweise zum Ablauf gegeben. Der Fluss, auf dem das Rennen stattfinden sollte, hieß Saale. Soviel habe ich mir gemerkt. Und dann ging es endlich los

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Unter den Augen der vielen Schaulustigen wurde ich auf der Brücke bei Firma Knoke zusammen mit meinen Mitstreiterinnen auf den Weg geschickt. Es dauerte nur einen kleinen Augenblick bis wir uns alle gesammelt und in die richtige Schwimmposition gebracht hatten. Und schon ging der Wettstreit um die besten Plätze los. Ich habe es rechtzeitig geschafft aus dem großen Pulk heraus zu schwimmen und mich auf einen guten Platz zu kämpfen. Auf dem Weg bis zum Ziel sind wir natürlich von den vielen Menschen begleitet worden. ente5Und auf den Brücken, unter denen wir durch mussten, saßen und standen auch noch viele, die uns zugeschaut und angefeuert haben. Das ist immer das Schönste an diesen Rennen, das kann ich Ihnen wohl sagen. Ein paar meiner Mitstreiterinnen sind auf der Strecke zwischendrin vom Weg abgekommen und haben sich im Gebüsch am Ufer verfangen. Aber da gab es zwei nette Männer von der Feuerwehr, die uns gefolgt sind und alle herausgeholt und wieder auf den Weg gebracht haben. Im Ziel, beim REWE-Markt, sind wir von vielen Helfern in Empfang genommen worden. Ich hatte es geschafft mit zu den ersten Enten zu gehören, die ins Ziel kamen. Platz Nummer 17 und das mit der Startnummer 17. Das soll mir erstmal eine meiner Mitstreiterinnen nachmachen!

Da wir warten mussten bis alle im Ziel waren, konnte ich von meinem gemütlichen Platz am Ufer aus erst einmal in Ruhe die Umgebung anschauen. Zuerst konnte ich vor lauter Menschen ja gar nichts weiter sehen. Und so viele Kinder! Toll!

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Schließlich gelang es mir doch noch, einen Blick auf das Gelände zu werfen. Was es da alles gab: viel zu essen und zu trinken und ganz viele Spiele, nicht nur für die Kinder. Eine Hüpfburg, Bierkrugschubsen, einen Nagelbalken und noch viel mehr. Das habe ich auf einen Blick gar nicht alles sehen können. Und überall war jemand, der das betreut hat, auch Jugendliche. Einige der Kinder, die über den Platz liefen, waren geschminkt, andere warteten ganz geduldig bis sie dran kamen.

Nachdem wir alle im Ziel angekommen waren und alles ausgewertet war, ging es an die Preisverleihung. 50 Preise gab es zu verteilen und ich bin mir sicher, dass sich alle darüber gefreut haben. Für uns ging es dann am Ende dieses aufregenden Tages gut getrocknet wieder zurück in den Karton und ein paar Tage später wieder auf die Rückreise. Jetzt haben wir wirklich Winterrennpause, aber ich bin mir sicher, dass wir uns im nächsten Jahr wieder nach Salzhemmendorf aufmachen werden. Und vielleicht sehen wir uns dann wieder. Darauf freue ich mich jetzt schon! Ihre Ente Nr. 17

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Monatsspruch Dezember 2018

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.
(Matthäus 2,10 )
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