CHRISTUSKIRCHE OSTERWALD
 
 Die Osterwalder Bergleute gehören ursprünglich zur Kirchengemeinde Hemmendorf. 1889 wird ein erster Kapellenvorstand gegründet, der den Antrag stellt, eine eigene Kapelle bauen zu dürfen. Erst im Jahr 1894 bekommt Osterwald die Genehmigung zum Bau einer Kapelle und die Errichtung einer "Pfarrkollaboratur", dass heißt keinen "richtigen" Pastor zu bekommen, sondern jemanden, der dort nach seinem Examen die erste Stelle antritt und meist nach etwas 2 Jahren wieder fortgeht.1896 ist die Grundsteinlegung, 1897 kann Einweihung der eigenen Kirche gefeiert werden. Noch bis Mitte des 20. Jh. wird die Gemeinde von Pfarrkollaboranten betreut, obwohl Osterwald 1911 von Hemmendorf selbständig wird.
Pastor coll. Heinrich Immer beginnt 1940 seinen Dienst  und wird schon bald zum Kriegsdienst eingezogen. Seine Frau übernimmt große Teile seiner Arbeit. Als ihr Mann an der Ostfront fällt bleibt sie noch bis 1948 der Gemeinde treu und stiftet zum Gedächtnis an ihren Mann Taufstein, der noch heute in der Kirche steht. Eine Inschrift unterhalb des Taufbeckens gibt hiervon Zeugnis.
Bei einem Brand 1938 wird die Heizungsanlage schwer beschädigt, ein Brandunglück am 5. März 1963 zerstört den Kirchturm und die Orgel vollständig. Das Kirchenschiff muss neu aufgebaut und eingerichtet werden, so stiftet z.B. Rudolf Hartung einen neuen Altar sowie die Leuchter darauf.
Erst zum 100. Geburtstag im Jahr 1997 bekommt die Osterwalder Kirche ihren Namen: Christuskirche.
 

Monatsspruch Februar 2020

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.
(1.Kor 7, 23)
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