Wasser in St. Margarethen?

Mini GD Mai 15

Eine Zinkwanne mit Wasser gefüllt im Altarraum von St. Margarethen?!

Wasser- warum hat Gott uns das Wasser gegeben?
Wofür brauchen wir Wasser?
Alle kleinen und großen Gottesdienstbesucher wissen jetzt Bescheid.
 
Möchtest Du auch dabei sein, wenn wir Neues von Gott entdecken?

Dann freuen wir uns, Dich beim nächsten Mal am 5. Juli dabei zuhaben!

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Stolpersteine im Gemeindeverband Saaletal

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, heißt es im Talmud. Gegen das Vergessen verlegt der Künstler Gunter Demnig seit zwanzig Jahren „Stolpersteine“ vor Häusern, in denen Opfer der NS-Diktatur lebten.

Auch im Flecken Salzhemmendorf sollen jetzt Stolpersteine verlegt werden.

Schon seit 2007 beschäftigt sich ein Konfirmandenprojekt mit ehemaligen jüdischen Bewohnern von Salzhemmendorf und deren Schicksal. Für Pastorin Sabine Ahlbrecht und Diakonin Andrea Gärtner war es darum eine logische Konsequenz, an eben jene Familien durch Stolpersteine zu erinnern. Demzufolge stellte der ev.-luth. Gemeindeverbands Saaletal im Oktober 2014 den Antrag, gemeinsam mit Gunter Demnig Stolpersteine in den Dörfern des Fleckens verlegen zu dürfen. Dieser Antrag wurde vom Rat wohlwollend aufgenommen und genehmigt.

Stolpersteine 3

Vergangene Woche nun hatten Pastorin Ahlbrecht und Diakonin Gärtner auch im Namen des Fleckens zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der Historiker Bernhard Gelderblom seine Recherchen zu einigen Familien vorstellte. Etwa zwanzig Interessierte ließen sich vom Fortgang des Projektes berichten. Die durchweg positive Resonanz freut und ermutigt das Planungsteam.

Stolpersteine 1

 

Stolpersteine 2

Im Frühjahr 2016 sollen insgesamt 18 Stolpersteine in Hemmendorf und Salzhemmendorf verlegt werden. Die Patenschaft für Herstellung und Verlegung kostet 120€ pro Stein. Für mehr als die Hälfte der Steine gibt es bereits Spendenzusagen.

Und natürlich wird auch die Verlegung und die Pflege der Stolpersteine durch Konfirmandenprojekte begleitet werden.

 

Falls Sie Fragen haben oder sich an dem Projekt beteiligen wollen, wenden Sie sich an Pastorin Sabine Ahlbrecht oder Diakonin Andrea Gärtner!

 

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Kinderkirchentag 2015
- Gemeinsame Aktion der evangelischen Kindergärten im Saaletal -
 
Wie lang ist die Kirche?
Und wie hoch?
 
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Und was für Schätze gibt es in einer Kirche sonst noch zu entdecken?
 
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Die ABC-Kinder der evangelischen Kindergärten im Gemeindeverband haben die Kirchen ihrer Orte entdeckt. Sie haben gemessen, abgeschritten, ausprobiert, Türen geöffnet, Geschichten gelauscht, gestempelt und gesungen.
Anfang Juli trafen sich dann alle gemeinsam in der Hemmendorfer Kirche, um sich zu berichten, was entdeckt wurde – und um zu vergleichen, welche Übereinstimmungen und Unterschiede in der St. Vitus Kirche zu finden wären.
 
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Ein spannender Vormittag – auch für die Eltern – mündete in ein leckeres Picknick im Garten des Gemeindehauses und endete mit einem Segen.
 
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Perlen des Glaubens
 
Mitte der Gelassenheit
 
Mitte August war es wieder soweit, die alljährliche KU-Fahrt ins Heideheim ging in eine neue Runde. Vierundzwanzig Jungs und Mädels fuhren mit Diakonin Gärtner, Pastorin Ahlbrecht und einem Team aus drei Jugendmitarbeitenden nach Bissendorf an der Wietze. Die „Perlen des Glaubens“ waren in diesem Jahr das Thema der vier Tage. Dabei ging es um die Taufe und Wüstenzeiten, um Jesu Kreuzigung und seine Auferstehung, um die Liebe und wie kostbar jeder einzelne von uns ist, um Geheimnisse und Gelassenheit – und wie letztlich all das mit Gott zusammen hängt.
 
18 Perlen auf einer Schnur leiten uns, durch die Berührung unserer Finger, auf einer spirituellen Reise. „Das Himmelreich gleich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufet alles, was er hatte, und kaufte sie.“ Vom Glauben lässt sich am besten in Bildern erzählen. Die Perlen des Glaubens helfen, den Glauben „begreifbar“ zu machen. Während dieser Tage ist das ein bisschen gelungen.
Nebenbei wurde viel gesungen, gespielt, Geburtstag gefeiert, die Aufgaben des Niedrigseilgartens bewältigt, Bälle geworfen und geschossen, der Zahnbürstenmörder gesucht (der sich als Mörderin entpuppte), gestritten und vertragen, gekämpft und gewonnen, gegessen und hin und wieder auch geschlafen. :0)
 
Wippe  Geburtstagskuchen
 
 
Es war wie immer eine intensive und gute Zeit. Und nächstes Jahr heißt es wieder: Auf ins Heideheim!
Bist du dabei?
 
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Wie gut kennen Sie Ihre Kirche?
 
Kirchen – kennt man eine, kennt man alle. Könnte man denken. Schließlich gibt es immer wiederkehrende Elemente, die uns helfen, uns auch in fremden Gotteshäusern schnell zu Recht zu finden. Dennoch hat jede Kirche ihre Eigenheiten und jede Kapelle kleine verborgene Schätze. Jedes Gotteshaus erzählt auf andere Weise Geschichten vom Glauben und aus der Bibel. Für die Kirchen des Gemeindeverbandes Saaletal gibt es darum schon seit 2007 sogenannte „Kirchenpädagogische Kisten“, mit denen nicht nur Konfirmandinnen und Konfirmanden unsere Kirchen erkunden.
Mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Saaletal hat Diakonin Gärtner nun auch für die neu hinzugekommenen Gotteshäuser in Levedagsen, Ockensen, Thüste und Wallensen solche Kisten entwickelt.
Jetzt sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Kirche einmal ganz neu zu entdecken.
 
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Wissen Sie's? Dieser kleine Engel findet sich in der St. Martins-Kirche in Wallensen... Aber wo genau?
 
Am Dienstag, den 13. Oktober lädt Diakonin Andrea Gärtner herzlich ein in die St. Martins-Kirche in Wallensen. Von 19.30 bis 21.30 Uhr gilt es zu suchen, zu finden, zu hören, zu spüren und zu entdecken. Und falls Sie eine alte Geschichte zu dieser Kirche kennen, bringen Sie sie gern mit!
 
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In einem "Wort an die Gemeinden" hat Landesbischof Ralf Meister den vielen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern in den Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen gedankt und sie ermutigt, sich weiter für Flüchtlinge einzusetzen und das öffentliche Bild durch christliches Handeln zu prägen.

 

15-08-26 Flchtlinge - Wort an die Kirchengemeinden

 

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   Friedensgebet nach Brandanschlag
 
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In der Nacht zu Freitag (28. August) fand ein Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf statt. Der Brandsatz landete in der Wohnung einer Frau aus Simbabwe, die mit ihren vier, acht und elf Jahre alten Kindern im Nebenraum schlief. Die von einem Nachbarn alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen löschen, bevor sie auf andere Räume übergriffen. Es sind glücklicherweise keine Personen zu Schaden gekommen. Der Anschlag hat Wut und Entsetzen ausgelöst. Viele Politiker und Personen aus Kirche und Gesellschaft verurteilten den Anschlag deutlich.
Um ein Zeichen für Menschlichkeit und gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen, rief der Landrat zu einer Kundgebung auf. Mehr als 2000 Menschen folgten diesem Aufruf. Die Demonstration führte vom Rathaus zum Ort des Brandanschlages und endete mit einer Friedensandacht in der St. Margarethen-Kirche in Salzhemmendorf.
 
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Guter Gott erschrocken, betroffen, ratlos stehen wir vor einem mörderischen Anschlag

auf Menschenleben in unserer Mitte,

vor dem was Menschen im Wahn bereit sind einander anzutun.

Wir rufen Dich an und bitten Dich - Herr erbarme Dich!

 

Wir bitten Dich für die,

die persönlich von dieser mörderischen Tat betroffen sind - Herr erbarme Dich!

 

Jeden Tag bist du mit den Flüchtlingen in unserer Mitte auf dem Weg gewesen, guter Gott,

die in unserem Land eine erste beengte Unterkunft gefunden haben,so auch bei uns in Salzhemmendorf.

Und jetzt müssen sie auch hier Bedrohung erfahren, um ihr Leben fürchten. - Herr erbarme Dich!

 

Erhalte ihnen dennoch die Hoffnung auf eine sichere Zuflucht.

Lass sie erfahren, dass viele sie willkommen heißen mit freundlichen,

verstehenden Blicken und wohltuenden Taten. - Herr erbarme Dich!

 

Wir bitten dich für unsere Landsleute, die hasserfüllten Verführern nachlaufen:

löse ihre Herzen aus dem Bann der Enttäuschung,

damit sie keine Feindbilder brauchen um das Leben zu bestehen. - Herr erbarme Dich!

 

Wir bitten Dich auch für die, die in ihrem Wahn unsägliches Sagen und Tun.

Wehre Ihnen, lass Sie erkennen, dass sie dabei sind, zu Unmenschen zu werden

und hilf ihnen, umzukehren. - Herr erbarme dich!

 

Wir bitten für die Menschen, die vielerorts in kürzester Zeit die Errichtung

von Unterkünften für Flüchtlingen gewährleisten müssen:

Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung, Freiwillige von Hilfsbündnissen,

Bürgerinitiativen und auch Menschen unserer Kirche und ihrer Diakonie.

Für sie alle bitten wir dich, stärke ihren Verstand und ihre Herzen,

damit sie den Spannungen standzuhalten vermögen, denen sie ausgesetzt sind,

zwischen den Erwartungen der Schutzbefohlenen, unverhohlener Fremdenfeindlichkeit mancherorts

und vielen tatsächlichen Engpässen ohne einfachen Ausweg. - Herr erbarme dich!

 

Hilf uns den Platz zu sehen, an dem wir selbst gebraucht werden.

Schärfe unseren Blick für die Warnzeichen, damit wir nichts verharmlosen,

Hass und Ablehnung entgegen treten in Wort und Tat, im Vertrauen auf Jesus,

dessen Leben als Kind einer Flüchtlingsfamilie begann,

im Vertrauen auf Dein Geleit, deine Kraft. - Herr erbarme dich!

 

Wir bitten Dich für alle, die sich für Frieden engagieren:
Segne jeden Schritt!
Inspiriere uns, Fremden freundlich zu begegnen!
Wecke unser Gewissen zur Kritik an Gewalt und Übergriffen!
Mach uns bereit, auf die Nöte unserer Mitmenschen zu hören!
Hilf uns zum Frieden! - Herr erbarme dich!
Amen
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Votum von Landesbischof Ralf Meister
zum Brandanschlag in Salzhemmendorf
 
Ralf MeisterDie Täter in Salzhemmendorf haben billigend in Kauf genommen, dass die im Haus wohnenden Kinder und ihre Mutter an Leib und Leben hätten zu Schaden kommen können.

Es gibt null Akzeptanz für derartige Anschläge, null Akzeptanz für rassistischen Terror, null Akzeptanz für Diskriminierung und Entwürdigung von Menschen.

Es ist beschämend, dass ein Ort wie Salzhemmendorf, in dem die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge groß ist, nun so in die Schlagzeilen gerät. Ich ermutige die Bewohner von Salzhemmendorf, sich nicht beirren zu lassen in ihrem Engagement.

Als Christinnen und Christen haben wir Sorge zu tragen, dass Menschen, die hilflos sind und Zuflucht suchen, unbeschadet beherbergt werden und eine Zukunft haben.

Gleichzeitig brauchen wir ein wachsames Ohr für die Ängste, die mit der Herausforderung verbunden sind, die unsere Gesellschaft zurzeit fast zerreißt. Betroffenheit und Empörung allein fangen die Verunsicherung, die emotionale Überforderung und den politischen Irrtum nicht auf. Dafür müssen wir Sprache und Wege finden, die sich nicht in Wut, gegenseitiger Diskriminierung, Terror und tätlichen Angriffen auf hilflose Menschen äußern.
 
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Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
(Kolosser 1, 15)
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