Die Pfarrbüros öffnen wieder
 
 
Nach langen Wochen, in denen unsere Pfarrbüros nur telefonisch oder per Mail zu erreichen waren, öffnen sie nun wieder ihre Pforten.
Ab Dienstag, den 22. Juni sind unsere Sekretärinnen wieder zu den üblichen Öffnungszeiten anzutreffen - natürlich mit Maske und Abstand, aber im direkten Kontakt!
 

aktuelle Gottesdienstregelungen (Stand Juni 2021)

Die Lage entspannt sich, so dass wir wieder verlässlich Gottesdienste feiern können. Die Termine finden sich in unserem aktuellen Gottesdienstplan.

Nach den Regeln des Landes ist in den Gottesdiensten das Singen nicht mehr verboten und die Masken dürfen am Platz abgenommen werden. Wir werden in unseren Gottesdiensten je nach tagesaktueller Situation entscheiden, wie wir es im jeweiligen Gottesdienst handhaben.

Wir freuen uns auf Sie und euch und die gemeinsamen Gottesdienste.

 


 

Wir zünden Lebenslichter an

„Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtet am heutigen Sonntag 18. April 2021 um 13.00 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt die zentrale Gedenkfeier für die in der Corona-Pandemie Verstorbenen aus. Gemeinsam mit den anderen Verfassungsorganen möchte der Bundespräsident damit ein Zeichen setzen, dass wir als Gesellschaft der Menschen gedenken, die in dieser Zeit gestorben sind. … Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist, soll dies ein Tag des Innehaltens sein, der zeigt, dass wir als Gesellschaft Anteil nehmen, die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergessen.“ (aus der Einladung des Bundespräsidenten)

Diesem Gedenken schließen wir uns an. Wir sehen dabei besonders diejenigen vor Augen und in unseren Herzen, die aus unserer Gemeinde, den Familien und unter Freunden betroffen oder gar an Corona verstorben sind. Für sie und uns alle möchten wir beten:

 
 

Wir bringen alles vor dich, Gott, was uns umtreibt,

wenn wir an die Corona-Pandemie denken:

unseren Schmerz, unsere Unruhe und Angst, auch unsere Ohnmacht.

Oft waren und sind wir traurig, haben geweint.

Wir spüren Ratlosigkeit, fühlen, dass wir nicht mehr weiterkönnen.

Schwere Erfahrungen liegen hinter uns.

 

Manchmal konnten wir uns nicht einmal von den liebsten Menschen verabschieden.

Du hast versprochen, uns nicht fallen zu lassen

– aber uns wankt der Boden unter den Füßen. 

Stärke uns, die Last dieser Zeit auszuhalten.

Gib uns Kraft, die uns lebendig hält.

Wir brauchen sie jetzt!

 

Wir denken an die Menschen,

die im letzten Jahr von uns gegangen sind und legen sie dir liebend ans Herz.

Bei dir sind ihre Namen längst in den Himmel geschrieben.

Sie werden auch dort weiterleben und leuchten wie die Sterne.

Es ist und bleibt unsere Hoffnung: Kein Leid mehr, keine Tränen, kein Schmerz mehr bei dir!

 

Wir bitten dich auch für ihre Familien und Freunde.

Lass sie spüren, wie sehr du sie gerade jetzt trägst und stützt.

Du warst in der Fülle ihnen nahe, so teilst du nun auch ihre Leere!

Lass sie jetzt nicht untergehen in ihrem Schmerz.

Lass sie spüren, dass du da bist:

im Schweigen genauso wie in der liebevollen Geste,

im behutsamen Wort genauso wie in helfenden Händen.


Wir steh‘n vor dir mit leeren Händen, Herr.
Fremd wie dein Name sind uns deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach dir.
Dein Los ist Tod – hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott, der Zukunft uns verheißt?
Wir möchten glauben, komm du uns entgegen!

 

Wir bitten dich für die Erkrankten.

Durchströme sie mit deiner Kraft.

Nimm ihre Angst, stärke ihre Zuversicht.

Gib, was jetzt heilsam wirkt für sie.

 

Für die Pflegerinnen und Pfleger, für Ärztinnen und Ärzte bitten wir dich.

Hilf ihnen, auszuhalten und zu ertragen,

was sie zurzeit an Druck und besonderer Belastung erleben.

Bewahre ihre Seelen vor Schaden.

 

Mach sie mutig und hoffnungsvoll für ihr Leben und ihren Dienst.

Für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, Therapeutinnen und Therapeuten

in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bitten wir dich, Gott:

Stärke sie. Lass sie nicht allein!

 

Für alle, die politische Verantwortung tragen,

für die Wissenschaftler und Forscherinnen.

Die Situation ist so undurchsichtig und schwer zu bewältigen.

Gib Weisheit und Mut in den Entscheidungen.


Wir steh‘n vor dir mit leeren Händen, Herr.
Fremd wie dein Name sind uns deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach dir.
Dein Los ist Tod – hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott, der Zukunft uns verheißt?
Wir möchten glauben, komm du uns entgegen!

 

Gott, lass uns Ruhe finden in dir.

Mitten in diesem Auf und Ab der Gefühle,

in allen schwierigen Entscheidungen und der kaum planbaren Zukunft,

aber auch inmitten unserer Einsamkeit,

lass uns deine Stimme hören,

die Stimme des guten Hirten, der sagt:

Ich führe dich auch durch dunkle Täler.

Ich decke dir den Tisch und schenke dir voll ein.

Du darfst bleiben in meinem Haus immerdar.

 

So voller Vertrauen auf diese Zusage beten wir auch gemeinsam zur dir das Vaterunser:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Gottesdienste und alternative Angebote im Gemeindeverband Saaletal
am 1. und 2. Mai
 
 
Die aktuellen Vorgaben des Landkreises Hameln-Pyrmont (1 Person pro 20qm Kirchenraum) machen Gottesdienste nahezu unmöglich.
Umgerechnet auf die Größen der Kirchen im Gemeindeverband Saaletal bedeutet dies, dass selbst in den großen Kirchen in Lauenstein, Salzhemmendorf und Wallensen mit normaler Weise bis zu 450 Sitzplätzen nur 6-9 Gemeindeglieder zum Gottesdienst kommen dürften. Und damit bedeutend weniger als es unter Berücksichtigung aller Vorsichts- und Hygienemaßnahmen in den letzten Wochen der Fall war.
 
Vor diesem Hintergrund haben sich die Kirchenvorstände aller 9 Kirchengemeinden dazu entschlossen, die am Wochenende vorgesehenen Gottesdienste abzusagen. Das gilt u.a. auch für den Gottesdienst anlässlich der Aufstellung des Maibaumes zusammen mit der Feuerwehr in Thüste.
 
Dennoch geben zwei Kirchen im Rahmen der geltenden Regelungen Raum zu Andacht und Gebet.  
  • In Salzhemmendorf ist am 2. Mai von 15.00 bis 17.00 Uhr „Offene Kirche“ mit musikalischer und inhaltlicher Gestaltung.
  • In  Hemmendorf ist die St. Vitus-Kirche von 9.30 bis 10.30 Uhr geöffnet. Dort liegen „Gedanken zum Sonntag“  bereit.
Auch in Lauenstein können an der St. Nicolai-Kirche und an der St. Annen-Kapelle „Gedanken zum Sonntag“ mitgenommen werden.  
Die für den 1. Mai vorgesehenen Konfirmationen werden im Rahmen des Möglichen als geschlossene Veranstaltungen in Kleinstgruppen stattfinden.
 

 

Gedanken zum Ostersonntag von Pastorin Ahlbrecht

mit Musik und Gesang von Familie Schütte aus Oldendorf:

 

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Monatsspruch August 2021

Neige, HERR, dein Ohr und höre! Öffne, HERR, deine Augen und sieh her!
(2 Könige 19,16)
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